Herzlich willkommen bei unserem Fortbildungsangebot

Wir laden Sie herzlich ein an unseren Weiterbildungen teilzunehmen. Alle Weiterbildungen sind für private Hundehalter und gewerbliche Hundetrainer geeignet. Sofern nicht anders angegeben sind die Weiterbildungen für zertifizierte Hundetrainer von den Tierärztekammern Schleswig-Holstein und Niedersachsen anerkannt. Eine Akkreditierung für andere Berufsgruppen (z.B. Psychotherapeuten) ist jeweils bei den Weiterbildungen angegeben. Während unserer Seminare verpflegen wir Sie gerne kostenlos mit Getränken, Snacks und Mittagessen.  Wir freuen uns auf Sie!

Seminar Hund & Psychologie

Narben auf der Seele: Traumaarbeit mit Mensch und Hund

30.11 -01.12.2019, Aachen/Herzogenrath

Referenten: Dr. Iris Schöberl (Verhaltensbiologin), Dr. Karin Hediger (Psychotherapeutin) und Thomas Kleinen-Bassy (Psych. Psychotherapeuten, M.Sc.)

Menschen und Tiere teilen viele Gemeinsamkeiten, von neurobiologischen Grundlagen bis hin zu der Verarbeitung von Emotionen. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere können eine  Traumafolgestörung entwickeln. Diese äußert sich in gewisser Hinsicht ähnlich, in manchen Aspekten jedoch auch unterschiedlich. In diesem Seminar wird besprochen, was ein Trauma ist und wie dieses bei Menschen und Hunden entsteht. Neurobiologische Grundlagen und die unterschiedliche Symptomatik der Traumafolgestörungen bei Menschen und Hunden werden vermittelt. Aufbauend auf diesen Grundlagen werden Möglichkeiten für die Traumarbeit aufgezeigt. Einen Schwerpunkt bilden dabei auch tiergestützte Interventionen mit Menschen, die ein traumatisches Ereignis erlebt haben. Denn einerseits können Mensch und Hund sich gegenseitig traumatisieren, anderseits können sie sich auch gegenseitig stabilisieren und das Trauma verarbeiten helfen.

Unser Ziel ist der interdisziplinäre Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Aspekte und Auswirkungen der Mensch-Tier-Beziehung und tiergestützten Interventionen auf die menschliche und tierische biopsychosoziale Gesundheit und das Wohlbefinden werden aus diesen beiden Perspektiven beleuchtet.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen und mit Experten zu diskutieren!

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bitte melden Sie sich rechtzeitig an.

Für weitere Informationen und zur Anmeldung klicken Sie hier

Wir freuen uns auf ein spannendes und anregendes Seminar!

In Kooperation: Euregio Tierakademie, Praxis Kleinen-Bassy & IVMT e.V.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über unsere aktuellen Seminare!

Tagung Hund Psychologie Aachen Veranstalter und Referent Thomas Kleinen MSc

Thomas Kleinen-Bassy (M.Sc.)
Psych. Psychotherapeut & Hundepsychologe
Qualifizierter Hundeerzieher und Verhaltensberater
Sachverständiger nach Landeshundegesetz NRW

Veranstaltungsort:
Nell-Breuning-Haus
Wiesenstr. 17, Herzogenrath

Angststörungen sind die wohl bekannteste psychische Erkrankung, welche nicht nur den Betroffenen selbst, sondern auch das soziale Umfeld beeinflussen. Hunde von Menschen mit ausgeprägten Angststörungen oder Depressionen werden statistisch häufiger mit Verhaltensauffälligkeiten in der Fachpraxis vorgestellt. Doch warum ist das so? In diesem Workshops möchten wir gemeinsam mit Ihnen die Entstehungs- und aufrechterhaltenden Faktoren unterschiedlicher psychiatrischer Erkrankungen beim Menschen unter die Lupe nehmen und lernen Zusammenhänge zum Verhalten des Hundes zu erkennen. Als Hundetrainer und „nicht-Psychologe“, der mit Hund-Mensch-Teams arbeitet ist es im Alltag oft schwer die Bedingungsgefüge zu verstehen und einen adäquaten Ansatz im Umgang mit der Problematik zu entwickeln. Hunde von Menschen mit Angst zeigen zum Beispiel vermehrt ängstliches oder aggressives Verhalten. Als Hundetrainer wäre der erste Ansatz im Trainieren von Bewältigungsstrategien nachvollziehbar. Doch stellen Sie sich vor: Sie trainieren mit dem Hund-Mensch-Team beängstigen Situationen nicht zu vermeiden, sondern diese bewusst aktiv anzugehen (z.B. Desensibilisierung, Gegenkonditionierung etc.), während der Hundehalter dies aufgrund seiner eigenen Ängste nicht unterstützen kann und bewusst oder unbewusst immer das Vermeidungsverhalten des Hundes verstärkt. Ihr Trainingsansatz war gut, aber er kann nicht umgesetzt werden. In diesem Workshop möchten wir Sie nicht zum Therapeuten machen und auch nicht dazu anleiten Ihre Kompetenzen zu überschreiten. Vielmehr möchten wir Ihnen die Zusammenhänge zwischen psychischen Erkrankungen des Menschen und Verhaltensauffälligkeiten von Hunden näherbringen und gemeinsam mit Ihnen Ansätze im Umgang mit dieser ganz besonderen Herausforderung erarbeiten. Ebenso wollen wir herausfinden, wo unsere eigenen Grenzen sind und wie wir fachübergreifend arbeiten können

Tagung Hund Psychologie Aachen Referent Dr Pasquale Piturru

Dr. Pasquale Piturru
Fachtierarzt für Kleintiere, Verhaltenskunde, Tierschutzkunde
Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie

Tagung Hund und Psychologie Aachen Referent Dr Joe Voß

Dr. Joe Voß
Diplombiologe, Praxis für Tierverhaltenstherapie

Veranstaltungsort:
Nell-Breuning-Haus
Wiesenstr. 17, Herzogenrath

Eine gute Kommunikation ist für das Zusammenleben mit unseren Hunden unerlässlich. Wie kommunizieren Hunde untereinander? Wie kommunizieren sie mit ihren Menschen? Und wie kann man sich als Mensch seinem Hund verständlich machen? Diesen und vielen weiteren ausschlaggebenden Fragen geht er auf den Grund und beleuchtet sie wissenschaftlich fundiert und detailliert.
Was enthält Lerntheorie? Wie lernt der Hund? Wodurch wird das Lernen beeinflusst? Welche Lernformen gibt es? Und was geschieht beim Hund während eines Lernvorganges? Dr. Pasquale Piturru widmet sich den Grundlagen der Ethologie und setzt seinen Schwerpunkt auf das Thema Lernverhalten des Hundes – dem Grundsatzthema für HundetrainerInnen!

Neurophysiologie des Lernens – Wie lernt das Gehirn?
Damit Tiere in ihrer Umwelt überleben können, müssen die sich ihrem Umfeld anpassen können. Durch Lernvorgänge passen sie ihr Verhalten an und entwickeln so erfolgreiche Lebensstrategien. In dem Vortrag werden einführend die Grundlagen der Lernbiologie vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf den neurobiologischen Aspekten von Lernvorgängen. Wie wird „Lernen“ auf neuronaler Ebene umgesetzt? Wie werden Erfahrungen abgespeichert und wieder abgerufen? Viele Erkenntnisse aus der modernen Human- und Säugetierforschung sind auf den Hund übertragbar und sie helfen, Training und Erziehungsmaßnahmen zu hinterfragen, zu verbessern und effektiv zu gestalten.

Lernen & Emotionen – Wie nehmen Emotionen Einfluss auf Lernvorgänge?
Moderne Erkenntnisse aus der Kognitionsforschung und Neuroethologie belegen, dass Emotionen bei vielen Spezies im Tierreich zu finden sind. Besonders Hunde, die sich in ausgeprägten Sozialstrukturen bewegen, müssen emotional „fähig“ sein, um sich in ihrem sozialen Gefüge zurechtzufinden. Was Haushunde gegenüber vielen Tierarten hervorhebt, ist die Tatsache, dass Emotionen nicht nur innerhalb der eigenen Art eine große Rolle spielen, sondern, dass viele emotionale Aspekte auch im Zusammenleben mit dem Menschen Anwendung finden.
Emotionen regeln also artübergreifend Sozialstrukturen, nehmen Einfluss auf die Effektivität von Lernverhalten oder modulieren Wahrnehmung und Entscheidungsprozesse in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Im Vortrag wird besonders der Einfluss von Emotionen auf das Lernverhalten und auf die Kommunikation zwischen Hund und Mensch thematisiert.

Tagung Hund Psychologie Aachen Referent Dr Pasquale Piturru

Dr. Pasquale Piturru
Fachtierarzt für Kleintiere, Verhaltenskunde, Tierschutzkunde
Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie

Veranstaltungsort:
Nell-Breuning-Haus
Wiesenstr. 17, Herzogenrath

Eine gute Kommunikation ist für das Zusammenleben mit unseren Hunden unerlässlich. Wie kommunizieren Hunde untereinander? Wie kommunizieren sie mit ihren Menschen? Und wie kann man sich als Mensch seinem Hund verständlich machen? Diesen und vielen weiteren ausschlaggebenden Fragen geht er auf den Grund und beleuchtet sie wissenschaftlich fundiert und detailliert.
Was enthält Lerntheorie? Wie lernt der Hund? Wodurch wird das Lernen beeinflusst? Welche Lernformen gibt es? Und was geschieht beim Hund während eines Lernvorganges? Dr. Pasquale Piturru widmet sich den Grundlagen der Ethologie und setzt seinen Schwerpunkt auf das Thema Lernverhalten des Hundes – dem Grundsatzthema für HundetrainerInnen!

Tagung Hund und Psychologie Aachen Referent Dr Joe Voß

Dr. Joe Voß
Diplombiologe, Praxis für Tierverhaltenstherapie

Veranstaltungsort:
Nell-Breuning-Haus
Wiesenstr. 17, Herzogenrath

Neurophysiologie des Lernens – Wie lernt das Gehirn?
Damit Tiere in ihrer Umwelt überleben können, müssen die sich ihrem Umfeld anpassen können. Durch Lernvorgänge passen sie ihr Verhalten an und entwickeln so erfolgreiche Lebensstrategien. In dem Vortrag werden einführend die Grundlagen der Lernbiologie vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf den neurobiologischen Aspekten von Lernvorgängen. Wie wird „Lernen“ auf neuronaler Ebene umgesetzt? Wie werden Erfahrungen abgespeichert und wieder abgerufen? Viele Erkenntnisse aus der modernen Human- und Säugetierforschung sind auf den Hund übertragbar und sie helfen, Training und Erziehungsmaßnahmen zu hinterfragen, zu verbessern und effektiv zu gestalten.

Lernen & Emotionen – Wie nehmen Emotionen Einfluss auf Lernvorgänge?
Moderne Erkenntnisse aus der Kognitionsforschung und Neuroethologie belegen, dass Emotionen bei vielen Spezies im Tierreich zu finden sind. Besonders Hunde, die sich in ausgeprägten Sozialstrukturen bewegen, müssen emotional „fähig“ sein, um sich in ihrem sozialen Gefüge zurechtzufinden. Was Haushunde gegenüber vielen Tierarten hervorhebt, ist die Tatsache, dass Emotionen nicht nur innerhalb der eigenen Art eine große Rolle spielen, sondern, dass viele emotionale Aspekte auch im Zusammenleben mit dem Menschen Anwendung finden.
Emotionen regeln also artübergreifend Sozialstrukturen, nehmen Einfluss auf die Effektivität von Lernverhalten oder modulieren Wahrnehmung und Entscheidungsprozesse in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Im Vortrag wird besonders der Einfluss von Emotionen auf das Lernverhalten und auf die Kommunikation zwischen Hund und Mensch thematisiert.

Veranstalter:
Interdisziplinärer Verein für Mensch-Tier-Beziehungen (IVMT) e.V.

Veranstaltungsort:
Nell-Breuning-Haus
Wiesenstr. 17, Herzogenrath

Der „Interdisziplinäre Verein für Mensch-Tier-Beziehungen“ (IVMT) e.V. lädt zu seinem ersten Netzwerktreffen ein. Wir möchten Ihnen Raum für einen interdisziplinären Austausch zu relevanten Themen der Mensch-Tier-Beziehung bieten. In Form einer Ideenwerkstat organisieren und moderieren wir Ihre Themen im Vorhinein und erstellen Überkategorien, welche in kleinen Gruppen diskutiert werden können. Im weiteren Verlauf möchten wir die Ergebnisse der Diskussionen im Plenum in Form einer Podiumsdiskussion zusammentragen und Ideen für die Zukunft entwickeln. Dieses Netzwerktreffen bietet Ihnen die Möglichkeit zur persönlichen Vernetzung. Am Abend besteht die Möglichkeit den Tag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

Es handelt sich um eine Veranstaltung des gemeinnützigen Vereins IVMT e.V. Die Euregio Tierakademie übernimmt als Sponsor für den Verein die Organisation der Veranstaltung. Die Teilnahmegebühr wird vollständig ohne Abzüge an den IVMT e.V. entrichtet und für die Versorgung der Teilnehmer und Durchführung des Netzwerktreffens verwendet

Wir laden Sie ein zur dritten Tagung "Hunde und Psychologie" mit dem Titel: >Die einzigartige Beziehung zwischen Mensch und Hund<. Weitere Details zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie auf www.tagung-hup.de

Unser Fortbildungsangebot wird laufend aktualisiert. Ein regelmäßiger Besuch unserer Seite lohnt sich.Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen zu unserem Weiterbildungsangebot stehen wir Ihnen gerne persönliche zur Verfügung. 

Die Euregio Tierakademie unterstützt die Tätigkeiten des unabhängigen gemeinnützigen "Interdisziplinären Vereins für Mensch-Tier-Beziehungen e.V." und präsentiert hier ebenfalls die Aktivitäten des Vereins, welche ausschließlich über den Verein angeboten und in Rechnung gestellt werden. Die Euregio Tierakademie ist stets an einem Netzwerk mit Einzelpersonen und Institutionen interessiert, die zur Förderung der Mensch-Tier-Beziehung beitragen.